viele neue und auch alles eigene :)

abc-mutter

Beitrag von abc-mutter » 22 Aug 2007, 14:05

Tolle Gedichte - besonders das letzte gefaellt mir gut!

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esterhasi
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Beitrag von esterhasi » 22 Aug 2007, 16:30

WOW - mir laeuft es eiskalt den Ruecken runter, die waren spitze, danke!
Ciao esterhasi
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sweetlittle

Beitrag von sweetlittle » 23 Aug 2007, 11:34

Danke Euch beiden :)
da kommen bestimmt noch ein paar mehr dazu

bis bald LG Jenn

sweetlittle

Beitrag von sweetlittle » 10 Sep 2007, 11:42

Stell Dir vor, du bekommst ein Baeumchen geschenkt,
du weisst es ist nicht mehr neu und auch schon beschaedigt,
aber es ist so schoen und Du moechtest es unbedingt haben,
willst es heil machen und pflegen und ihm wieder neue Kraft geben.

Du faengst also an:
Nimmst die alten Blaetter drumherum ab, die schon welken,
stellst es an die Sonne damit es schoen warm ist und ganz hell,
du giesst es damit es seinen Durst befriedigen kann und nicht eintrocknet.
Du besorgst einen neuen Topf der wunderschoen ist,
und ein Staebchen damit das Baeumchen schoen gerade wachsen kann und
nicht abbricht unter der Seitenlast.
Du redest im gut zu, das du nun da bist und alles besser wird,
ihm niemand mehr wehtut und es ab nun nur noch Sonnenseiten erlebt.

Doch egal was du auch tust:
Die Blaetter welken sich sobald du nur einmal nicht hinschaust,
mal will die Sonne nicht so wirklich hinter dem Horizont erscheinen,
oder das Wasser versickert im Boden; doch immer viel zu schnell,
auch der wunderschoene neue Topf bekommt zwischendurch immer wieder
matte Stellen; so sehr du dich auch bemuehst,
und das Staebchen bricht doch immer wieder, weil die Seitenlast einfach
zu schwer ist,
und soviel du auch redest und arbeitest, es ihm wohlig machen willst
und schoen,
immer wieder ist dieses Baeumchen irgendwo anders beschaedigt oder das
Drumherum zerbricht............

Du schaust in Ratgeber und durchsuchst alles nach der Pflege dieses Baeumchens,
von vorn bis hinten und oben bis unten,
du fragst jedermann und irgendwann sagt man dir:
Du tust das Richtige, aber es ist auch sehr schwer,
du gibst dir Muehe, trotz das du wenig zurueckbekommst,
du gibst ihm viel Zeit und nimmst dir selbst fast keine mehr nur um ihn zu heilen,
du gibst nicht auf, trotz das du manches Mal nicht viel Zuversicht verspuerst.
Ich sage dir:
Lass ihm Zeit sich an dich zu gewoehnen,
Zeit; bis die Sonne trotzig erscheint und es ihm warm macht,
Zeit und etwas Raum um sich zu erholen,
ertraenke es nicht sondern giesse es ganz langsam und nicht zuviel,
besorge ab und zu einen neuen Topf, irgendwann findest du den
der nicht mehr ermattet,
und bewege das Staebchen mal vor und mal zurueck bis du den festen Stand
herausgefunden hast.
Aber das wichtigste ist: lass ihm Luft zu atmen, lass es manchmal los,
betuettel es nicht zuviel......
Gebe ihm die Zeit die du hast, aber ohne dein Leben dadurch einzuschraenken,
gebe was du geben willst, aber nicht alles.
Schau immer danach das es ein Gleichgewicht ist, dann irgendwann,
wird der Erfolg kommen, es wird heilen und wachsen, mit deiner Hilfe....
du wirst sehen, ihr werdet noch viel Zeit miteinander verbringen,
und es wird so sein wie du es dir immer gewuenscht hast......
aber stell dir die Frage:

Ist es das Wert, alles dafuer zu tun, ohne manchmal den geringsten Fortschritt zu sehen,
oder immer wieder ein Rueckschritt zu erleben, bis es endlich soweit ist das du nach vorn schauen kann?

Jenn

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